Kirche Mariä Geburt, Kreuz, Gemeinde Glonn

Der Glonner Heimatforscher Hans Obermair, der ein umfassendes Werk über Glonner Anwesen und Familien schuf, fand heraus, dass auch diese Kirche zur Zeit der Säkularisation als "entbehrlich" eingestuft wurde. Der Glonner Pfarrer, der damals schon eine Umpfarrung wollte, hoffte das BAumaterial für die neue Glonner Schule verwenden zu können. Dagegen wehrten sich die Kreuzer Bauern, die eine eigene Pfarrei wollten. Eine Abornung trat an das Landgericht Schwaben heran. Am 25. Januar 1804 bewilligte die kurfürstliche Kirchenadministration den Erhalt der Kirche. Die Kreuzer Kirche gab es schon sehr früh, war auch eine Wallfahjrtskirche. Der Ort Kreuz war ähnlich wie Keferloh bedeutend durch vier sonntägliche Jahrmärkte und montägliche Pferdemärkte, die 1723 beziehungsweise 1833 auf Glonn übergingen. Nähere Einzelheiten zu diesem Kirchenkleinod sind der Interneteintragung des Pfarrverbands Glonn zu entnehmen!.. (Auszüge von den Aufsätzen: Alte, gefährdete Kirchen, im südlichen Landkreis Ebersberg von Hans Hupfer, erschienen im Jahrbuch 24, Land um den Ebersberger Forst, Beiträge zur Geschichte und Kultur, des Hiostorischen Vereins für den Landkreis Ebersberg e.V.)